Mini Hollywood

Hollywood gibt es nicht nur in Los Angeles, sondern auch an der Costa de Almería. Hinter dem Begriff Mini Hollywood verbirgt sich allerdings keine Traumfabrik im Kleinformat, sondern vielmehr eine Westernstadt, die als Themenpark fungiert. Etwas weiter entfernt liegt Texas Hollywood, ein ebenso beliebtes und ähnliches Ausflugsziel in Andalusien.

Vom Filmset zur Touristenattraktion

Seine Entstehung verdankt Mini Hollywood der Tatsache, dass früher in der Region rund um Almería viele Westernstreifen gedreht wurden. So kam es, dass auch Yucca City (so der ursprüngliche Name der Westernstadt) eigentlich ein Set für einen Film war. Nämlich für „For a Few Dollars More“ von Sergio Leone im Jahr 1965. Designt wurde Mini Hollywood von Carlo Simi, einem italienischen Architekten und Designer. Es fand später auch noch für weitere Dreharbeiten Verwendung, bis beschlossen wurde, daraus eine Touristenattraktion zu machen.

Schlägereien und Banküberfälle in Mini Hollywood

Und das ist es auch heute noch. Täglich finden Stuntshows mit Cowboys statt, gespielte Schlägereien im Saloon oder die klassischen Banküberfälle. Alles in Anlehnung an die bekanntesten Westernfilme. Häuser und ein Museum können besichtigt werden und für die Kleinsten gibt es auch einen Zoo mit Vögeln und anderen exotischen Tieren. Der Eintrittspreis ist mit 19 Euro für Erwachsene und 9 Euro für Kinder allerdings recht hoch und nur teilweise gerechtfertigt. Ein Teil der Einnahmen wird für den Erhalt des Naturschutzgebietes aufgewendet, vom Rest müssen natürlich auch die Schauspieler und Komparsen vor Ort bezahlt bzw. die Westernstadt in Schuss gehalten werden.

Obwohl kostspielig, ist ein Besuch von Mini Hollywood eine schöne Alternative zum klassischen Badeurlaub und besonders für Familien eine spannende Sache.

 
 
 

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Andalusien in Bildern

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